Wie du die perfekte Call To Action erstellst (Anleitung + Beispiele)
Veröffentlich: 21.03.2020
Verfasser: Sebastian

In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du eine Call to Action (CTA) erstellst, die garantiert hohe Klickraten erzielt. 

Das sind exakt die Tipps, die sich die besten Marketer und die erfolgreichsten Seiten im Netz zunutze machen.

Du erfährst unter anderem: 

  • Wie du den perfekten Ort für eine CTA findest
  • Wie du Emotionen mit einer Call to Action weckst
  • Welche Methoden am besten konvertieren
  • Und vieles, vieles mehr

Eines vorab: Die perfekte Call to Action zu erstellen ist kein Hexenwerk. Versprochen!

Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie auch du optimale Ergebnisse erzielen kannst.

Los geht’s!

1.Was ist eine Call to Action überhaupt?

Call to Action – kurz CTA – klingt (mal wieder) nach einem Marketing Hokuspokus aus den USA.

Oder?

Nein. So kompliziert ist es gar nicht. Dafür umso wichtiger, wenn Du in der Online-Welt erfolgreich sein möchtest!

Zur Definition: Eine Call to Action ist nicht mehr und nicht weniger als eine Handlungsaufforderung.

Eine Handlungsaufforderung, um Besucher in Kunden zu verwandeln.

Dabei kann die Call to Action dazu auffordern, sich in einen E-Mail Verteiler einzutragen…

Call ti Action am Beispiel eines E-Mail-Verteilers

…eine Dienstleistung zu buchen…

Call to Action von Neil Patel

…sich für ein Webinar anzumelden…

… ein kostenloses E-Book herunterzuladen…

…oder ein Probeabo abzuschließen.

Mit einfachen Worten: Ein Call to Action soll einen Besucher dazu animieren, mit deiner Website bzw. deinem Unternehmen zu interagieren.

Dabei kann das Ziel einer CTA, wie du gesehen hast, vielfältig sein.

Letztendlich ist es also nicht mehr und nicht weniger als eine direkte Anweisung an deine Leser, die an einer logischen Stelle platziert wird (dazu später mehr).

Das war’s schon!

Kommen wir zum nächsten Kapitel und der Frage: Wie ist die perfekte Call to Action eigentlich aufgebaut?  

2. Die DNA und der Aufbau einer Call To Action

Benötige ich überhaupt eine Call to Action?

Definitiv ja! 

Wie wichtig eine klare und spezifische CTA für eine Website ist zeigt eine Studie von Go-Globe: 47% der untersuchten Webseiten enthalten eine Handlungsaufforderung.

Eine Call to Action zu platzieren ist jedoch das Eine… 

…Besucher wirklich zur Handlung zu animieren das Andere.

Heißt?

Die Implementierung einer Call to Action sollte richtig umgesetzt werden.

Wie das geht, erfährst du jetzt!

Was hat eine Call to Action für eine Aufgabe?

Die Aufgabe einer CTA ist es, einen Besucher an einer bestimmten Stelle zu einer Handlung zu animieren.

Das kennst du bereits.

Das ist jedoch nicht ihre einzige Aufgabe. 

Sie sollte außerdem einen Nutzen kommunizieren und Vertrauen schaffen.

Einfach einen „Hier-Klicken-Button“ zu platzieren reicht also in den meisten Fällen nicht aus.

Der Aufbau der perfekten Call to Action ist weitaus diffiziler.

Doch wie sieht dieser perfekte Aufbau aus?

Gibt es diese überhaupt?

Nun: Es existieren zumindest einige Regeln, an die du dich halten kannst, wenn du eine Call to Action kreieren möchtest, die auch das Potenzial besitzt, das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Doch Vorsicht! 

 Es gilt die Devise: Die eine, perfekte Call to Action gibt es nicht.

Je nach Thema, Branche und Zielgruppe können unterschiedlichste Wege ans Ziel führen. 

Zum Beispiel eine kostenlose Probezeit…

…oder aber eine sofortige Belohnung zum Download.

Jedes Unternehmen bzw. jede Website muss, in Einbeziehung der eigenen Produkte/Dienstleistungen für sich selbst herausfinden, was optimal funktioniert.

Für den Anfang solltest du jedoch zwingend darauf achten, dass deine CTA folgende Qualitätsmerkmale besitzt:

  1. Klar und verständlich: Zeige deinem Leser mit einer klaren Sprache, was ihn erwartet. Rede nicht um den heißen Brei herum und benutze einfache Aussagen.
  2. Spezifisch: Eine Call to Action sollte nur eine einzige Message transportieren. Zeige deinem Leser, was er tun soll, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Beispiel: „Registriere dich hier, um dein kostenloses eBook zu erhalten.“
  3. Auffallend: Eine Call to Action sollte sich klar abheben. Diese muss sofort ins Auge stechen.

Auf was du ebenfalls auf keinen Fall verzichten solltest…

Einen BUTTON!

Campaign Monitor hat nämlich herausgefunden, dass Call to Actions mit einem Button eine 28% höhere Klickrate erzielen.

Dieser Button ist jedoch eine echte Wissenschaft für sich und wirft zahlreiche Fragen auf. 

Mit Icon oder ohne?

Auffallende oder dezente Farbe?

Runde Ecken oder scharfe Kanten?

Auch hier lässt sich keine pauschale Antwort geben.

Es existieren zwar psychologische Trigger, die du dir zunutze machen kannst – beispielsweise symbolisiert die Farbe Rot Dominanz – eine Erfolgsgarantie sind diese jedoch nicht.

Eine tolle Studie zu diesem Thema findest Du bei Unbounce.com, die ich dir wärmsten ans Herz legen kann.

Abschließend ist zu sagen, dass du beim Aufbau einer Call to Action deine Zielgruppe entscheiden lassen solltest.

Dein Weg muss also über Splittests führen…

…wozu ich dir am Ende des Beitrags mehr verrate.

Ich garantiere dir: Tests sind der einzige Weg, der wirklich Erfolg verspricht.

Dennoch solltest du selbstverständlich die Grundregeln kennen und wissen, wie du eine Call to Action aufbaust.

Ein Fundament hierfür, bestehend aus 3 einfachen Schritte verrate ich dir im nächsten Kapitel. 

Packen wir es an!

3. Die perfekte Call to Action erstellen in 3 Schritten

Schritt 1: Finde den perfekten Ort

Lange, bevor du dir darüber Gedanken machst, wie deine Call to Action aussehen soll, musst du dir eine wichtige Frage stellen: WO soll meine Call to Action überhaupt stehen?   

Genau diese Fragen stellen sich nämlich nur die wenigsten Webseitenbetreiber. Oder sind sich der Tragweite dieser Entscheidung überhaupt nicht bewusst.

Grow & Convert hat sich diesem Thema in einer ausführlichen Studie angenommen.

Und kommt zu verblüffenden Ergebnissen.

Eines vorab: Die Position einer Call to Action hat enormen Einfluss auf die Klickrate!

Es gibt Mittel und Wege, um die perfekte Position auch für deine Website zu finden. Diese verrate ich dir jedoch erst am Ende dieses Kapitels.

Werfen wir zunächst einen genaueren Blick auf die Studie, die ich bereits angesprochen habe.

Folgende Position hält Grow & Convert für besondere erfolgsversprechend…

Position 1: Die Sidebar

Kaum ein Blog im Web verzichtet auf die Sidebar.

Verständlich, denn hier können Links zu anderen Beiträgen oder eben auch diverse Call to Actions platziert werden.

Aber ist diese Örtlichkeit wirklich so erfolgsversprechend?

Grow & Convert kommt zu dem Schluss: Nein!

Die Call to Action in der Sidebar erreicht eine CTR (Klickrate) von kaum beachtenswerten 0,5% – 1,5%.

Stellt sich also dir Frage, ob eine Sidebar überhaupt genutzt werden sollte oder ob diese vielmehr eine unnütze Ablenkung für deine Leser darstellt.

Die Antwort muss jeder für sich selbst finden.

Meine Meinung? 

Ich verzichte auf die Sidebar, um den Fokus des Lesers auf das Wesentliche zu lenken…

Meinen Blog Artikel.

Schließlich habe ich mir große Mühe beim Schreiben des Blogbeitrags gegeben und möchte daher auch, dass er seine verdiente Aufmerksamkeit erfährt. 

Position 2: Beitragsende

Ebenfalls häufig zu finden ist die Call to Action am Ende eines Blog Beitrags.

Dies resultiert aus der Annahme, dass Besucher, die bis zum Ende eines Beitrags lesen, offensichtlich so begeistert vom Inhalt sein müssen, dass sie gerne die vom Autor gewünschte Handlung vornehmen.

Quasi als kleines Dankeschön für die bereitgestellten Informationen.

Aber…

Das genaue Gegenteil ist der Fall!

Die CTR der Call to Action am Ende eines Beitrags liegt laut Grow & Convert bei nur 0,5% bis 1,5%.

Genauso schwach also, wie eine CTA in der Sidebar. 

Die gute Nachricht: Eine Studie von CrazyEgg liefert eine probate Lösung, um diesem schwachen Ergebnis entgegenzuwirken.

Wird die Call to Action am Anfang UND am Ende eines Beitrags positioniert, explodiert die CTR um unglaubliche 315%.

Diese Studie ist übrigens unter anderem der Grund, warum ich eine CTA zu Beginn eines jeden Blogbeitrags platziere…

Position 3: Pop-Ups

Nervig Unterbrechung für deine Leser oder CTR-Booster?

Pop-Ups auf Webseiten sind umstritten…

Die Untersuchung von Grow & Convert liefert jedoch ein eindeutiges Ergebnis…

Mit einer Conversion-Rate zwischen 1% bis 8% sind Pop-Ups mit eine der besten Örtlichkeiten, um eine Call to Action zu platzieren.

Sumo sieht die Conversion-Rate bei durchschnittlichen 3,09%, wobei bis zu 9,3% möglich sind…

Pop-Up Conversion Rates

Wer sich für eine Call to Action über ein Pop-Up entscheidet, sollte jedoch eine wichtige Regel berücksichtigen:

Keep it simple!

Nutze keine komplizierten Formulare oder lange Texte.

Am besten konvertieren einfache Formulare, die beispielsweise lediglich nach einer E-Mail-Adresse fragen.

Logisch, oder?  

Schließlich wird der Leser durch ein Pop-Up von seinem eigentlichen Vorhaben (z.B. dem Lesen eines Blogbeitrags) unterbrochen und er möchte schnellstmöglich wieder dorthin zurück.

Position 4: Begrüßungssektion 

Die Begrüßungssektion einer Seite ist einer der erfolgversprechendsten Orte, um eine wichtige Call to Action zu platzieren.

Grow & Convert gibt hier eine Conversion-Rate von 10% bis 25% aus.

Sensationell, oder?

Diese hohen Conversion-Raten sind nicht zuletzt der Grund, warum Marketing-Gurus wie Neil Patel…

…oder Portale wie CrazyEgg genau darauf zurückgreifen.

Dennoch ist die Platzierung dieser CTA mit Vorsicht zu genießen.

Konvertieren wird diese nämlich nur, wenn du bereits ein gewisses Maß an Popularität erlangt hast.

Ein Kunde, der mit seinem Besuch erstmalig mit dir oder deinem Unternehmen in Berührung kommt wird wahrscheinlich kaum sofort seine Daten preisgeben…

…noch bevor er weiß, mit wem er es überhaupt zu tun hat.

Das Vertrauen deiner Besucher ist also eine Grundvoraussetzung, wenn du hier ähnliche gute Ergebnisse erzielen möchtest.

Und das muss man sich bekanntlich erst einmal verdienen…

Position 5: Feature Box 

Die Feature Box ist eng verwandt mit der Begrüßungssektion.

Mit einem kleinen Unterschied…

Die Feature Box wird direkt unter der Navigation platziert, jedoch über dem eigentlichen Inhalt.

Die Feature Box ist also „Above the Fold“ und somit sichtbar, bevor überhaupt gescrollt werden muss.

Richtig umgesetzt, kann diese Feature Box deine Conversions extrem steigern.

Grow & Convert bemisst die Conversion-Rate zwischen 3% und 9%.

Finde den perfekten Ort für deine CTA mit Hotjar

Ich habe dir nun 5 Örtlichkeiten vorgestellt, die mehr oder weniger gut für die Platzierung einer Call to Action geeignet sind.

Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung aus der Untersuchung von Grow & Convert…

Eingangs habe ich jedoch auch erwähnt, dass jeder Seitenbetreiber eigenständig den perfekten Ort seiner Call to Action herausfinden muss.

Zusätzliche habe ich dir ein Versprechen gegeben.

Ich habe dir versprochen einen Weg zu zeigen, wie du diesen perfekten Ort für DEINE Seite finden kannst.

Dieses Versprechen möchte ich nun einlösen…

Die Lösung lautet: Hotjar.

Hotjar ist ein Tool das genau aufzeichnet, wie sich Besucher auf deiner Website verhalten.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt nachfolgendes Video.

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Wow!

Die Informationen, die Hotjar für dich sammelt sind pures Gold wert!

Wenn du weißt, auf welche Stelle sich der Fokus deiner Besucher konzertiert und du an genau dieser Stelle eine gut umgesetzte Call to Action platzierst, wirst du die Conversion Rate um ein Vielfaches steigern. 

Versprochen!

Und das Beste an der Sache ist…

Hotjar ist völlig umsonst! 100% gratis!

Zumindest bis zu 2.000 Seitenaufrufen pro Tag.

Auch die Implementierung des Tools auf deiner Seite ist ein Kinderspiel.

Wer also Hotjar nicht verwendet, ist selbst schuld!

⚠️Achtung: Achtung: Hotjar verarbeitet personenbezogene Daten. Achte also unbedingt auf einen DSGVO konformen Einsatz. Wie das geht, erfährst du hier.

Schritt 2: Einfache Tipps für die Erstellung deiner Call To Action

Ist der richtige Ort für eine Call to Action gefunden, geht es ans Eingemachte…

Nun stehst du vor der Aufgabe, eine Call to Action zu kreieren, der deine Besucher quasi nicht widerstehen können.

Wie das geht?

Mit den Tipps, die ich dir in diesem Kapitel verrate.

Tipp 1: Befehle, was zu tun ist!

Eine Call to Action sollte sofort und bereits beim ersten Blick die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich ziehen.

Um diesen Effekt zu erreichen, sollte eine CTA zwei Eigenschaften besitzen:

  1. Informationen bereitstellen
  2. Simpel und klar sein

Du musst du deinem Besucher also eindeutig klarmachen, was du von ihm willst…

…und außerdem, welchen Nutzen er davon hat.

Der einfache Trick: Nutze den Imperativ, also die Befehlsform.

Mache in kurzen, prägnanten Pharsen klar, welche Handlung du „erwartest“…

Betreibst du einen Online-Shop, nutze Begriffe wie „Kaufen“ oder „Bestellen“.

Möchtest du einen Newsletter-Anmeldung erzielen nutze „Anmelden“ oder „Registrieren“.

Denke daran: Klar und simpel!

Mach es deinem Besucher so leicht wie möglich zu verstehen, was das Ziel deiner Call to Action ist. 

Tipp 2: Nutze Power Wörter 

Power Wörter sind ein tolles Mittel, um die Klickrate einer CTA erheblich zu steigern.

Diese vermitteln dem Leser nicht nur Sicherheit, sondern sprechen auch sofort dessen Emotionen an.

Geben ein Versprechen…

Aber Achtung: Übertreibe es nicht, mit diesen Begriffen.

Ein “Gratis Sofort-Zugang“ klingt deutlich besser als der „Bewährte kostenlose Sofort-Zugang mit Erfolgsgarantie“.

Ich denke du verstehst, was ich dir sagen möchte…

Manchmal ist weniger mehr!

 Hier ist eine Liste mit meinen Lieblings-Power-Wörtern, die ich selbst bei meinen Handlungsaufforderungen verwende…

Tipp 3: Baue Druck auf

Ein bewährtes Mittel, um den Erfolg einer Call to Action zu erhöhen ist es, Druck auf den Leser aufzubauen.

Druck in Form von Verlustängsten.

Wenn es dir mit einer CTA gelingt, Panik beim Leser, er könnte etwas verpassen auszulösen, sind dir hohe Klickraten sicher. 

Dabei ist die Umsetzung simpel.

Insbesondere ein Countdown-Timer hat sich hier bewährt.

So wie es Amazon macht…

oder auch viele andere Unternehmen, beispielsweise am Black Friday…

Ein Countdown-Timer kann eine extrem mächtige Waffe sein, und die Conversion-Rate um bis zu 332% zu erhöhen.

Tipp 4: Sei persönlich!

Wie lautet die perfekte Anrede eine Call to Action?

Zwei Beispiele.

Welcher Button konvertiert deiner Meinung nach besser?

Einfache Antwort: Variante 2 erreichte bei einem Test der Plattform Unbounce 90% mehr Klicks.

Die Verwendung der 1. Person kann also deutlich effektiver sein als die 3. Person.

Tipp 5: Wecke Emotionen

Es ist kein Geheimnis, dass es den erfolgreichsten Unternehmen gelingt, bei ihren Kunden Emotionen zu wecken…

Emotionen, die eng verknüpft sind mit einem Produkt, einer Dienstleistung oder einer Marke.

Jeder Sportler kennt den Nike-Slogan „Just do it“ und fühlt sich sofort dazu verleitet, Meisterleistungen zu vollbringen. Eine Handlungsaufforderung in Verbindung mit diesem Slogan wird geklickt – von jedem Sportler dieser Welt.

Jeder BMW-Fahrer fühlt „die Freude am Fahren“ und ist stolz auf sein Auto.

Es sollte auch dein primäres Ziel sein, mit einer Call to Action Emotionen zu wecken!

Ein kleines Beispiel…

Welcher Button würde dich eher ansprechen?

Variante 1…

…oder Variante 2?

Ich denke, die Antwort ist klar: Variante 1!

Die psychologische Methode, die sich Variante 1 Zunutze macht ist dir vielleicht aus anderen Bereichen bereits bekannt…

So habe ich diese unter anderem auch schon im Beitrag „10 bewährte Tipps, wie du eine atemberaubende Überschrift erstellst“ vorgestellt. 

Die Methode trägt den Namen: Fear of Missing out.

Oder: FOMO.

Kurz gesagt beschreibt die Methode das Gefühl, etwas Wichtiges zu verpassen.

Etwas Tolles nicht haben zu können.

Vermittelst du dieses Gefühl mit einer Call to Action, hast du gewonnen!

Um auf unser Beispiel der Familenreise zurückzukommen…

Welche Mutter, welcher Vater möchte nicht gerne „unvergessliche Momente“ erleben und bei der Buchung eines Traumurlaubs auch noch 50% sparen?

Wer diesen Button nicht klickt verzichtet auch tolle Momente mit seiner Familie und verpasst es außerdem, seinen Geldbeutel zu schonen.

Doppelt verloren also!

Versiehst du diesen Button zusätzlich mit einem Countdown-Timer (s. Tipp 3), möchte ich gar nicht wissen, wie hoch die CTR tatsächlich ist, die du mit dieser Kombi erreichen kannst 😉

Tipp 6: „Nicht klicken“ für den CTA-Klick? 

Zugegeben, diese Überschrift klingt etwas komisch und verrät nicht auf den ersten Blick, was ich ansprechen möchte…

Er wird jedoch sofort klarer…

Was würdest du tun, wenn ich dir sage, dass du auf den folgenden Button nicht klicken darfst?

Sei ehrlich…

Richtig, du hast versucht, zu klicken.

Schließlich willst du unbedingt wissen, was sich für ein Angebot hinter diesem Button verbirgt.

Warum kannst du es nicht ablehnen?

Gibt es tolle Boni? Wartet ein Rabatt?

Fragen über Fragen, die sofort beginnen an dir zu nagen, sobald der Button dein Blickfeld erreicht.

Du solltest dir über eine Tatsache im Klaren sein: Deine Besucher werden dir nicht „gehorchen“!

Vielmehr werden diese häufig genau das machen, was du nicht möchtest.

Nutze diese Tatsache also zu deinem Vorteil!  

Tipp 7: Nutze Zahlen in deiner Call to Action – wenn möglich

Der Mensch reagiert auf Zahlen. 

50% Ersparnis, 7 wirkungsvolle Tipps…

Dieses Phänomen habe ich bereits in anderen Artikeln im Blog angesprochen.

Auch bei Call to Actions können Zahlen an der richtigen Stelle durchaus sinnvoll sein.

Insbesondere dann, wenn die Call to Action zu einem Kaufabschluss führen soll, können diese die Klickrate wirklich beflügeln.

Definitiv die bessere Variante, im Vergleich zur Lösung ohne Zahlen.

Oder nicht?

Schritt 3: Verbessere deine Call To Action regelmäßig

Ich habe bereits mehrfach in diesem Beitrag angesprochen, dass CTA nicht gleich CTA ist.

Was bei deiner Konkurrenz funktioniert, muss nicht zwangsläufig auch bei dir funktionieren.

Auch die Tipps dieses Artikels müssen nicht zwangsläufig zum Erfolg führen. Selbst dann nicht, wenn du diese 1:1 umsetzt.

Heißt für dich: Du musst deinen eigenen Weg finden.

Du stehst vor der Aufgabe eine bzw. mehrere Call to Actions zu erstellen, die genau zu deiner Website, deiner Zielgruppe und deinem Produkt / Dienstleistung passen.

Wie das geht?

Durch stetiges testen!

Dies ist vielleicht die wichtigste und entscheidendste Lektion, wenn es um das Erstellen starker Call to Actions geht:

Wenn du nicht dazu bereit bist, mehrere verschiedene Call to Actions zu erstellen und diese immer wieder gegeneinander zu testen, lässt du dir enormes Potenzial ergehen!  

Die erfolgreichen Unternehmen und Websites sind sich dieser Tatsache bewusst.

So konnte SAP beispielsweise die Klickrate um 32,5% erhöhen, als bei einer CTA auf einen orangefarbenen Button umgestellt wurde.

Das Ergebnis eines Splittests!

SiteBuilderReport fand heraus, dass durch den Verzicht auf ein Wort die Klickrate um 13,4% gesteigert werden konnte.

Das Ergebnis eines Splittests!

Auch GetResponse konnte durch Tests verschiedener CTA-Variationen tolle Erfolge feiern.

Diese tollen Ergebnisse beweisen eines unmissverständlich: Du kannst eine, in deinen Augen perfekte Call to Action erstellen…

…letztendlich entscheiden jedoch deine Besucher, welche CTA wirklich die Beste ist!

Call to Action Splittest einfach durchführen

Wer erst einmal die Tatsache erkannt hat, dass Splittests von Call to Actions immens wichtig sind für den späteren Erfolg, steht bereits vor dem nächsten Problem.

Wie führt man einen solchen Splittest aus?

Die gute Nachricht ist: Hierfür existieren sensationelle Tools, die dir das Leben erheblich erleichtern.

Das sind Thrive Optimize* und das Elegant Divi Theme*.

Während ich lange mit Thrive Optimize* gearbeitet habe, verwende ich heute nahezu ausschließlich das Divi Theme*, das den Vorteil bietet, die Splittest-Funktion eines jeden Seitenbestandteils bereits integriert zu haben.

Thrive Optimize* wiederum überzeugt durch Flexibilität und lässt sich mit nahezu jedem WordPress Theme verwenden.

Beide Produkte haben also ihre Vorteile.

Wie einfach sich mit Thrive Optimize* bzw. dem Divi Theme* Splittests implementieren lassen, zeigen nachfolgende Videos.

Zunächst Thrive Optimize…

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…und hier mit dem Divi Theme.

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Anhand beider Videos erkennst du bereits, wie einfach sich professionelle Splittests mit den beiden Tools erstellen lassen.

Mein Appell: Nutze bitte unbedingt diese Möglichkeit, um langfristig die Call to Action erstellen zu können, die deine Besucher lieben.

>> Mehr über das Divi Theme erfahren*

>> Splittests einfach mit Thrive Optimize erstellen*

Fazit: Eine gute Call to Action ist keine Raketenwissenschaft

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Beitrag die Angst vor dem Erstellen von Call to Actions nehmen…

…und dir einige nützliche Tipps mit an die Hand geben.

Call to Actions sind keine Raketenwissenschaft, sondern erfordern lediglich ein gewisses Gespür und Erfahrung.

Nutze die beiden Tools die ich dir vorgestellt habe, um deine CTA sukzessive zu verbessern und die Klickrate stetig zu erhöhen.

Jetzt bist du an der Reihe!

Wie sieht deine optimale Call to Action aus?

Hast du weitere Tipps, die ich in diesem Beitrag unterschlagen habe? 

Ich würde mich sehr über Call to Action Beispiel und dein Feedback in den Kommentaren freuen!

⚠️ Hinweis: In diesem Beitrag befinden sich Affiliate Links. Diese sind mit einem * gekennzeichnet. Solltest du das empfohlene Produkt über diesen Link kaufen, erhalte ich eine Provision. Für dich ändert sich jedoch nichts. Das Produkt wird also nicht teurer.

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