Eigenen Blog erstellen: Die ultimative Anleitung in 10 Schritten
Veröffentlich: 21.03.2020
Verfasser: Sebastian

Du willst endlich deinen eigenen Blog erstellen, weißt aber nicht so recht wie?

Dann habe ich eine gute Nachricht für dich… 

Ich zeige dir hier und jetzt die 10 einfachen und für JEDEN umsetzbaren Schritte, die auch du nutzen kannst, um noch heute mit deinem eigenen WordPress Blog zu starten. 

Genauer lernst du in diesem Beitrag 1 : 1 die Schritte kennen, die auch ich unternommen habe, um den Blog um SEBO Content aufzubauen und die ich außerdem nutze, um meine Kunden beim Blog-Aufbau zu unterstützen.

Im Detail wirst du erfahren:

  • Das richtige Hosting für deinen Blog zu finden
  • Die Blog-Software WordPress zu installieren und zu konfigurieren
  • Das passende Theme für deinen Blog zu finden
  • Welche rechtlichen Vorgaben du kennen und umsetzen musst
  • Wie du deinen Blog nach Erstellung vermarktest
  • Welches die besten kostenlosen Ressourcen für Blogger sind
  • Und vieles mehr

Gespannt?

Dann lass uns direkt mit der ersten Lektion beginnen!

1. Bevor es so richtig losgeht: Vorbereitung

Vorbereitung ist das halbe Leben!

Dementsprechend solltest du auch bei der Umsetzung deines eigenen Blogs bei Schritt eins beginnen und dich nicht überhastet, voreilig und planlos mit Dingen beschäftigen, die längst noch nicht an der Reihe sind.

Zunächst gilt es, das wahrscheinlich grundlegendste aber zugleich wichtigste Thema beim Aufbau eines eigenen Blogs anzugehen: der Namensfindung.  

Was viele Blog-Anfänger vielleicht auf die leichte Schulter nehmen ist einer der wichtigsten Schritte überhaupt.

Ich möchte dir auch erklären, warum…

1.1 Eigenen Blog erstellen: Der Name

Den richtigen Blog Namen zu finden ist die erste Mammutaufgabe (keine Sorge, es folgen nicht viele weitere) vor der du stehst, wenn du deinen eigenen Blog erstellen möchtest.

Eigentlich logisch, dennoch wird diesem Thema leider häufig zu wenig Beachtung geschenkt.

Mein eindringlicher Appell an dieser Stelle lautet: Bevor du mit dem Bloggen beginnst, solltest du dich unbedingt angemessen mit der Namensfindung deines Blogs auseinandersetzen!

Ich möchte dir auch erklären, warum: 

  1. Der Namen deines Blogs ist der erste Kontaktpunkt zwischen dir und deinem Leser. Und der erste Eindruck wiegt bekanntlich schwer!
  2. Der Blognamen ist entscheidend für den Wiedererkennungswert deiner Website. Er sollte daher einprägsam und simpel sein (dazu später mehr).
  3. Der Name grenzt deinen Blog von anderen Vertretern im Netz ab.

Ich möchte dir an dieser Stelle keine Angst machen, sondern dich lediglich sensibilisieren und dir aufzeigen, wie wichtig dieses Thema ist.

Glaube mir…

Ein falsch gewählter Blogname kann dich lange verfolgen und später ernsthafte Probleme verursachen. Hast du dich für einen Namen entschieden und bereits die erste Leserschaft aufgebaut ist es nämlich extrem schwer, die Namenswahl zu ändern.

Ich selbst habe sehr viel Zeit mit dieser Thematik verbracht und mich schlussendlich für SEBO Content entschieden. Einer Zusammensetzung meines Vor- und Nachnamens (in dem zusätzlich die Abkürzung SEO steckt) und dem Begriff Content, weil dieser stellvertretend für Webseiten-Inhalte steht.

Ich möchte dir gerne 5 Punkte an die Hand geben, die du unbedingt bei der Namenswahl deines Blogs beachten solltest.

5 Tipps für den perfekten Blognamen

#Tipp 1: In der Kürze liegt die Würze

Achte unbedingt darauf, dass der Name deines Blogs kurz und prägnant ist. Ein kurzer Name bietet viele Vorteile:

  • Deine URL wird kürzer, was ein wichtiger Rankingfaktor bei Google ist. Bei Online Marketing Guru Neil Patel findest du einen ausführlichen Artikel zum Thema URL-Länge.
  • Nutzer können sich deinen Namen besser einprägen. Ein Beispiel: Der Blogname „gärtner1x1.de“ wird sicherlich eher in den Köpfen seiner Leser bleiben als „wichtige-tipps-für-gärtner.de“.

#Tipp 2: Selbsterklärend 

Der Name eines Blogs sollte im besten Fall sofort vermitteln, mit welchem Thema sich dieser auseinandersetzt.

Um zum vorherigen Beispiel zurückzukehren…

Der Name „Gärtner1x1“ stellt sofort und unmissverständlich klar, dass sich der Blog rund um das Thema Garten drehen wird.

#Tipp 3: Einzigartigkeit und hoher Wiedererkennungswert 

Du bist nicht der einzige Blogger im Netz. Vielmehr bist du einer unter Millionen Gleichgesinnten.

Dementsprechend solltest Du darauf achten, dass dein Name einzigartige ist und zudem einen hohen Wiedererkennungswert besitzt.

Wer nach SEBO Content bei Google sucht, findet lediglich die Website eines Haushaltswarenherstellers, jedoch keinen anderen Blog der gleich oder auch nur annähernd so ähnlich klingt wie dieser – und das trotz acht Millionen Suchtreffern.

SEBO-Content-Google-Suche

#Tipp 4: Zeitlos

Bei der Auswahl deines Blognamens solltest du auf zeitlose Begriffe achten. Verwende also keine Modebegriffe, die schon in zwei bis drei Jahren nicht mehr zeitgemäß erscheinen.

👍Tipp: Ein tolle Hilfe kann dir in diesem Fall die 10/10/10 Regel bieten, die unter anderem Größen wie Star-Investor Warren Buffet für sich nutzen. Wenn du einen Blognamen gefunden hast frage dich einfach ob du in 10 Minuten, in 10 Monaten und in 10 Jahren immer noch zufrieden damit sein wirst.

#Tipp 5: Rechtlich sauber

Eigentlich selbsterklärend, dennoch möchte ich auf diesen Punkt kurz eingehen…

Immer wieder entscheiden sich Blog Anfänger für Namen, die aufgrund von Markenrechten Probleme verursachen können.

Daher solltest du auf jeden Fall überprüfen, ob dein von dir gewählter Name unbedenklich benutzt werden kann. Eine tolle Hilfe bietet hier die Website des Deutschen Patent- und Markenamts

Eine DPMA Anfrage für SEBO Content lieferte keinen Treffer

…oder die Seite Markenchk.de.

Über MarkenChk.de kannst du Patente und Ähnliches abfragen.

Du siehst, dass die Wahl des richtigen Blognamens definitiv kein Selbstläufer wird und deine ganze Kreativität erfordert. Dennoch bin ich mir sicher, dass du einen tollen und aussagekräftigen Titel finden wirst!

Übrigens: Als kleine weitere Hilfestellung kann ich dir den Blog des Blognamen-Generators „Namerobot“ an die Hand geben. Hier findest du weitere nützliche Tipps und Anregungen.

1.2 Die richtige Plattform für deinen Blog wählen

Ist der eigene Blogname endlich gefunden gilt es im zweiten Schritt der Vorbereitung die richtige Blog Plattform zu wählen.

An dieser Stelle möchte ich dir eine wichtige und alles entscheidende Frage stellen…

Möchtest du einen ernstzunehmenden Blog starten, mit dem du in Zukunft sogar Geld verdienen möchtest oder siehst du im Bloggen eher einen Zeitvertreib?

Denn wenn es dein Ziel ist, einen professionellen Blog ins Leben zu rufen, dann rate ich dir dringend dazu, WordPress als Plattform zu nutzen und einen weiten Bogen um alle anderen Vertreter zu machen.

WordPress?

Für alle, die nichts mit dem Begriff anfangen können eine kurze Erklärung, bevor ich dir im Anschluss mit schlagkräftigen Argumente darlege, warum du dich für WordPress entscheiden musst, wenn du deinen eigenen Blog erstellen möchtest.

Was ist WordPress überhaupt?

WordPress ist eine Open-Source-Content-Management-System (CMS), das mittlerweile auf 34% aller Webseiten weltweit zum Einsatz kommt.

Kompliziert?

Hier die einfache Erklärung: WordPress ist die Plattform, die hinter deinem Blog steht. Über WordPress schreibst und veröffentlichst du später Artikel, passt das Design an, installierst Zusatzprogramme und vieles mehr.

Das WordPress-Dashboard ist übersichtlich und gut strukturiert.

Und was kostet WordPress für deinen Blog?

Gar nichts!

WordPress ist eine Open-Source-Software, die du kostenlos auf deinem eigenen Webspace installieren kannst – regelmäßige Updates inklusive.

⚠️Achtung: Es existieren zwei WordPress Dienste. Neben der bereits beschriebenen kostenlosen Variante, die unter WordPress.org zu erreichen ist, existiert auch WordPress.com. Dies ist zwar, gerade für Einsteiger, sehr einfach zu bedienen und ein Hosting ist bereits integriert, allerdings ist der Leistungsumfang deutlich eingeschränkt. Mein Rat lautet: Finger weg!

WordPress ist tatsächlich so gut, dass ich an deiner Stelle keine anderen Systeme überhaupt näher anschauen würde. Spare dir die Zeit und Mühen und vertraue dem System, dem auch 34 Prozent aller Webmaster weltweit vertrauen.

 Für die Zweifler hier noch einige Argumente, warum du dich unbedingt für WordPress als Blogging Software entscheiden solltest…

Warum du unbedingt WordPress für deinen Blog verwenden solltest…

Es sprechen zahlreiche Argumente dafür, warum du WordPress als CMS für deinen Blog nutzen solltest.

Ich möchte dir hier die meiner Meinung nach aussagekräftigsten liefern und dir aufzeigen, dass es wirklich Zeitverschwendung wäre, nach Alternativen Ausschau zu halten…

1. WordPress ist kostenlos

Richtig gehört!

WordPress kostet dich keinen Cent. Weder für private, noch für kommerzielle Zwecke. Auch die spätere Monetarisierung deines WordPress Blogs ist also kein Problem.

WordPress wird unter der sogenannten GPL-Lizenz vertrieben. Der Quellcode des Programms ist also öffentlich zugänglich und für jedermann in egal welchem Umfang nutzbar.

2. Kinderleichte Bedienung, einfacher Einstieg

WordPress kann jeder Anwender nutzen, der mit Tastatur und Maus umgehen kann und einen Internetanschluss besitzt.

Selbstverständlich wirst du nicht sofort und ohne Vorkenntnisse eine Website ins Leben rufen wie ein professioneller Webdesigner. Ich kann dir aber versprechen, dass der Einstieg in WordPress deutlich einfacher ist, also du vielleicht denken magst.

In einem späteren Kapital dieses Beitrags werde ich dich Schritt für Schritt durch Ersteinrichtung und Installation führen, um dir den Einstieg noch einfacher zu machen

3. WordPress ist beliebig erweiterbar

Zugegeben: Der Standardumfang einer WordPress Installation ist überschaubar…

Allerdings stehen Millionen sogenannter Plugins zur Verfügung, mit deren Hilfe du deine WordPress Installation perfekt an deine Bedürfnisse anpassen und erweitern kannst.

Ähnlich einem App Store kannst du nach diesen Plugins innerhalb deiner WordPress Installation suchen und per Knopfdruck installieren.

Auf dem Plugins-Marktplatz von WordPress kannst du zahlreiche Erweiterungen herunterladen.

4. Mit WordPress bist du immer up to Date

Zu einem erstklassigen Content Management System gehören regelmäßige Updates, die das System an neue Gegebenheiten anpassen und gegebenenfalls Sicherheitslücken schließen.

 Bei WordPress sind diese Updates nicht nur kostenlos, sondern auch per einfachem Mausklick zu installieren.

WordPress-Updates

Das Beste daran ist: Das System informiert dich automatisch, wenn für WordPress selbst oder ein von dir installiertes Plugin ein Update zur Verfügung steht.

5. Riesige Community

Gerade bei Anfängern tauchen immer wieder Fragen auf.

Auch hier kann WordPress punkten: Durch eine hilfsbereite Community, die aus Millionen von Nutzern weltweit besteht.

In zahlreichen Facebook-Gruppen, Foren oder Blogs erhältst du sofort Antworten auf deine Fragen.

Kostenlos versteht sich!

Du siehst, dass WordPress als Blog Software keine Wünsche offenlässt und es daher keinen Sinn machen würde, sich mit anderen Lösungen zu beschäftigen.

Vertraue erfahrenen Bloggern und setze ebenfalls auf WordPress!

1.3 Das richtige Hosting für deinen Blog finden

Hast du einen Namen und gefunden und dich (hoffentlich) für WordPress.org als CMS entschieden, gilt es im dritten und letzten Schritt der Vorbereitung einen Hoster zu finden…

…also einen Anbieter, der dir Webspace und eine Domain zur Verfügung stellt.

Ich vertraue hier auf den deutschen Hosting-Anbieter Webgo.de und das hier angebotene Hosting Paket „Business“, das 250 GB Webspace, 1024 MB Power, ein kostenloses SSL-Zertifikat und vieles mehr bietet.

Als Neukunde erhält man dieses Paket für die ersten 6 Monate kostenlos, im Anschluss wird eine Gebühr in Höhe von 16,95 Euro pro Monat (inkl. MwST) fällig…

…wobei Anfänger sicherlich auch mit dem Starter-Paket zurechtkommen würden, das es bereits für monatliche 5,95 Euro (inkl. MwST) zu erwerben gibt.

Es sind sicherlich viele Punkte, die mich bei Webgo.de begeistern. Alles überstrahlend ist jedoch der Pagespeed, der sich mit diesem Anbieter erreichen lässt.

Hier das Ergebnis der SEBO Content Startseite (ich verwende außerdem das Plugin WP Rocket, dazu aber später mehr)

Tipp: Ich habe das Hosting einem ausführlichen Test unterzogen, in dem ich meine echten Webgo Erfahrungen teile!

Webgo-Erfahrungen-Ladezeit

👍Tipp: Wenn du dich für Webgo.de als Hoster entscheidest habe ich eine Überraschung für dich: Gib bei der Registrierung den Gutscheincode SEBOContent ein und dir wird ein Rabatt von 10 Euro gewährt. Nutze einfach diesen Link für deine Registrierung.

Hier gibt’s einen ausführlichen Test des Webgo Hostings.

2. Die Ersteinrichtung deines Blogs

Die Vorbereitung hast du an dieser Stelle erfolgreich abgeschlossen.

Herzlich Glückwunsch, der erste Schritt ist geschafft!

Du verfügst bereits über einen Domainnamen und hast einen Hosting-Anbieter gefunden. Nun kannst du endlich mit dem eigentlichen Blog-Start beginnen.

In diesem Kapitel nehmen wir uns folgender Maßnahmen an:

  • WordPress installieren
  • Ersteinrichtung durchführen
  • Das richtige Theme auswählen
  • Die wichtigsten Plugins für Blogger installieren

2.1 WordPress installieren

WordPress zu installieren ist wirklich ein Kinderspiel und in nur wenigen Minuten erledigt.

Zunächst musst du die neuste Version von WordPress hier herunterladen…

…im Anschluss führt dich das nachfolgende Video Schritt für Schritt durch den Installationsprozess.

Zuvor jedoch noch eine eindringliche Warnung: Egal, für welchen Hoster du dich letztendlich entscheidest, viele bieten die sogenannten 1-Click-WordPress-Installation an.

Was zunächst nach toller Lösung klingt, entpuppt sich häufig als Rohrkrepierer. Denn viele Hoster installieren im Backend Plugins oder verändern WordPress Dateien, was früher oder später zu erheblichen Problemen führen kann.

Heißt: Installiere WordPress bitte unbedingt manuell und nutze auf keinen Fall die sogenannten 1-Click-Instllationen. Die manuelle Installation kostet dich nur wenige Minuten mehr Zeit.

Nun viel Spaß mit der Installation…

2.2 Erste Schritte in WordPress – deine ersten Tätigkeiten

WordPress ist erfolgreich installiert!

Nun kann deine Reise als Blogger so richtig beginnen…

Bevor wir jedoch mit der Personalisierung deiner WordPress Installation beginnen müssen zunächst einige Standardmaßnahmen durchgeführt werden, die jeden WordPress Nutzer nach einer Neuinstallation erwarten…

Schritt 1: WordPress Einstellungen anpassen

WordPress erstellt nach Installation zahlreiche Standard-Einstellungen, Musterseiten, Kommentare und Plugins, die geändert und gelöscht werden sollten, um eine perfekt vorbereitete WordPress Grundinstallation herzustellen.

1. Beschreibung ändern

Sofern es von dir nicht bereits im Installationsprozess durchgeführt wurde, solltest du im ersten Schritt die Beschreibung und den Titel deines Blogs ändern. Hier verwendet WordPress nämlich „Eine weitere WordPress Seite“, was sicherlich nicht deine Wunschvorstellung entspricht.

Eigenen Blog erstellen: So änderst du die Allgemeinen Einstellungen in WordPress

Achte außerdem darauf, dass die korrekte E-Mail-Adresse hinterlegt wurde und Parameter wie Datums- und Uhrzeitformat deinen Vorstellungen entsprechen.

2. Permalinks anpassen

Unter dem Menüpunkt „Permalinks“ triffst du eine extrem wichtige Entscheidung für den späteren Erfolg deines Blogs (auch wenn du es an dieser Stelle vielleicht noch nicht erahnen wirst): Die Einstellung deiner URL Struktur.

Standardgemäß trifft WordPress hier die Einstellung…

https://www.test.de/2019/10/30/beispielbeitrag/

…was definitiv nicht von dir gewollt sein kann. Die URL deiner Blogeinträge sollte kurz und simpel sein und einem Leser sofort klarmachen, welches Thema behandelt wird.

Die URL wird schließlich in den späteren Suchergebnissen bei Google und Co. angezeigt und ist einer der ersten Kontaktpunkte eines potenziellen Lesers mit deinem Blog.

Die korrekte Strukturierung von URLs ist also ein enorm wichtiger Punkt!

 Aus diesem Grund scheiden die ersten vier der sechs Einstellungsmöglichkeiten von Beginn an eigentlich kategorisch aus.

WP-Permalinks-richtig-einstellen

Die wahrscheinlich am häufigsten getroffene Auswahl bei Permalinks wird auf Punkt fünf „Beitragsnamen“ fallen, der deine URLs wie folgt darstellen wird:

https://www.test.de/beispielbeitrag

Hier wird also der Name deines Blogeintrags an deine Domain angehängt, was den eingangs erwähnten Kriterien in Sachen Länge und Verständlichkeit definitiv gerecht wird.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Wahl des sechsten Punkts „Benutzerdefiniert“, die unter anderem Online-Marketing Größe Neil Patel in seinem Blog verwendet.

Diese Auswahl wird vor allem für die Blogger interessant, die rund um den Blog eine größere Website aufbauen wollen, also eine deutlich breiter gefächerte Seitenstruktur haben werden. In diesem Fall könnte man mit einer benutzerdefinierten Permalinks Darstellung folgende URL erreichen…

https://www.test.de/blog/%postname%/

%postname% entspricht hier einem Platzhalter für die Titel deiner Beiträge.

Aber…

…reine Blogs können guten Gewissens auf diese erweiterte Einstellung verzichten.

3. Beispieleinträge löschen

WordPress erstellt automatisch im Rahmen der Installation einige Beispieleinträge, die du im nächsten Schritt löschen solltest.

Hierzu gehören eine Beispiel-Seite…

WordPress-Beispielseite-loeschen

…der berühmte Beispiel Blog Beitrag „Hallo Welt“

…sowie ein Beispiel-Kommentar.

Wenn du einen eigenen Blog erstmals einrichtest, solltest du die Beispielkommentare in WordPress löschen

4. Themes und Plugins löschen

Auch die Themes und Plugins, die zu einer Standard-WordPress-Installation gehören, solltest du löschen.

Das gilt insbesondere für die Plugins. Hier solltest du nämlich wirklich nur die Vertreter installieren, die du wirklich nutzt und benötigst. Plugins können die Performance deiner Website unter Umständen erheblich beeinträchtigen und sollten daher mit Bedacht ausgewählt werden.

Zunächst also die beiden Plugins „Akismet Anti-Spam“ und „Hello Dolly“ löschen…

Lösche die Standard-Plugins in WordPress bei Ersteinrichtung.

…bevor wir im nächsten Schritt nicht benötigte Themes löschen (hier installieren wir im Anschluss uns eigenes, professionelles Theme).

Lösche die kostenlosen WordPress Themes bei Erstinstallation

5. Startseite und Blogseite generieren

Zu guter Letzt heißt es nun: Die ersten WordPress Seiten erstellen. Dein Blog erwacht also zum Leben!

Für den Moment begnügen wir uns jedoch damit, die ersten zwei wichtigen Seiten zu generieren und diese in der Konfiguration als Start- und Blogseite festzulegen – Design und Inhalten werden später folgen.

 Wir begeben uns also zur Seitenübersicht unserer WordPress Installation und wählen „Seite erstellen“ aus.

Die Seitenübersicht in WordPress. Erstelle deine Startseite für deinen Blog.

Im Anschluss erstellen wir die „Startseite“ und die „Blogseite“ und veröffentlichen diese beiden Seiten.

Veröffentliche deine Startseite

Wenn du alles richtiggemacht hast, müsste deine Seitenübersicht nun folgendermaßen aussehen…

Seitenübersicht in WordPress mit den Seiten "Blog" und "Startseite"

Im zweiten Schritt gilt es, diese beiden Seiten in den Einstellungen mit ihren jeweiligen Parametern zu versehen.

 Heißt: Wir legen die Startseite als Homepage fest und die Blogseite als Beitragsseite.

Lege eine Startseite und eine Beitragsseite in WordPress fest.

👍Tipp: Wenn du lediglich einen Blog betreibst kann es durchaus möglich sein, dass du gar keine „Startseite“ benötigst. Wer seine Besucher sofort auf den Blog lenken möchte, der wählt logischerweise die „Blogseite“ als Homepage aus. Die Erstellung einer „Startseite“ wäre hier ebenfalls überflüssig.  

2.3 Das richtige Blog Theme auswählen

 Die Auswahl des richtigen Themes ist ein wichtiger und zukunftsträchtiger Schritt.

Hast du dich einmal für ein Theme entschieden, fällt die spätere Umstellung (insbesondere wenn dein Blog eine gewisse Größe erreicht hat) sehr schwer. Du solltest hier also von Anfang an auf das richtige Pferd setzen und dich keinesfalls mit einem der kostenlosen Themes zufriedengeben. 

Gerade in Sachen Theme lautet mein eindringlicher Rat: Investiere lieber ein paar Euro an der richtigen Stelle, um dir später viel Ärger und Frust zu ersparen! 

Ich verspreche dir: Wer zu geizig ist, ein professionelles Theme zu erwerben, wird es schneller bereuen als ihm lieb ist.

Für mich kommt heute eigentlich nur ein Theme infrage, welches ich selbst verwende und seit vielen Jahren im Einsatz habe (auch SEBO Content arbeitet mit diesem Theme)Divi von Elegant Themes*    

Das beste WordPress Blog Theme: Divi

Divi* ist meiner Meinung nach das beste und umfangreichste WordPress Theme überhaupt – insbesondere für Blogger. 

Nicht nur die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten und Features, sondern auch der Divi Builder (kinderleichte Erstellung einer Seite komplett ohne Programmierkenntnisse und das in Echtzeit!!!) machen das Theme zur Top-Adresse.

Einblicke?

Hier geht es zum ausführlichen Divi Test.

Zugegeben: Das Divi Theme* ist mit einem Gesamtpreis von 249 $ (Einmalzahlung) bzw. 89 $ (jährliche Zahlungsweise) nicht die günstigste Lösung auf dem Markt, dafür die Kompletteste.

Glaube mir: Dieser Preis ist mehr als gerechtfertigt.

Zusätzlich zum eigentlichen Theme und dem bereits angesprochenen Divi Builder erhältst du außerdem: 

  • Hunderte von fertigen Blog-Vorlagen, die sich einfach per Mausklick einfügen und nach deinen Wünschen anpassen lassen
  • Das Extra Magazin Theme (perfekt für Blogs)
  • Ein E-Mail-Marketing-Tool mit dem Namen Bloom, mit dessen Hilfe du eine riesige E-Mail-Liste aufbauen kannst
  • Monarch, ein Social Sharing Tool

Divi* verfügt über einen sensationellen Support, der deine Fragen binnen weniger Minuten beantwortet. Außerdem findest du, Dank der Popularität des Themes, Hilfe in zahlreichen Communities, Blogs oder Foren.

Einer meiner größten Fehler beim Bloggen war es, nicht von Anfang an auf das Divi Theme gesetzt zu haben.

Mache du diesen Fehler bitte nicht!

Divi WordPress Theme richtig installieren

Nachdem du dich für eine Theme entschieden hast, läuft die Installation ähnlich simpel wie alle anderen Arbeitsschritte bislang auch (Ich installiere hier das Divi Theme, die Anleitung ist aber für jedes andere Theme ebenfalls anwendbar). 

Du benötigst lediglich die .zip-Datei des Themes, das du zunächst in WordPress hochladen musst.

 Gehe hierfür in die Theme Einstellungen…

WordPress: So installierst du ein Theme für deinen Blog.

…und wähle die .zip-Datei aus, die du hochladen möchtest. Im Fall von Divi sieht das Ganze dann so aus.

Lade die Zip-Datei deines Themes hoch.

Im Anschluss heißt es: Warten.

WordPress fügt die Datei deiner Installation hinzu, bevor du das Theme schlussendlich aktivieren kannst.

So aktivierst du das Theme in WordPress

Im Falle einer erfolgreichen Installation solltest du in der Theme Übersicht lediglich das gerade hochgeladene Theme sehen (alle anderen Themes haben wir ja bereits gelöscht) und kannst mit dem nächsten Schritt fortfahren.

WP-Theme-erfolgreich-hochgeladen

An dieser Stelle kannst du gerne einen ersten Blick auf deinen Blog werfen, der bereits im Glanz des neuen professionellen Themes erstrahlt 😉

2.4 Die wichtigsten WordPress Plugins installieren

WordPress in seiner Grundinstallation lässt viele Funktionen vermissen, die du als Blogger benötigst.

Die gute Nachricht: Es existieren zahlreiche Plugins, die dieses Problem lösen.

Und es kommt noch besser…

Die Mehrzahl der Plugins ist kostenlos, wenn es auch in manchen Bereichen sehr empfehlenswert ist, auf kostenpflichtige Premium-Lösungen zu setzen (wir reden hier von geringen zweistelligen Beträgen).

Installiert werden diese in der Regel direkt in WordPress unter „Plugins“. Premium-Lösungen von Drittanbietern hingegen werden über eine Zip-Datei (analog der Installation des Themes) hinzugefügt.

Installiere nun die wichtigsten Plugins für deinen Blog.

Die besten WordPress Plugins für Blogger, die auch in deiner Installation nicht fehlen sollten, möchte ich dir hier kurz vorstellen.

1. SEO für deinen Blog – Yoast SEO

Yoast SEO ist eines der ersten Plugins, die ich im Rahmen einer WordPress Installation installiere. Keine Wunder, denn mit über 5 Millionen aktiven Nutzern gehört Yoast zu einem der populärsten WordPress Plugins überhaupt.

Das Yoast SEO-Plugin ist ein Muss für jeden Blog

Den Nutzen, den du als Blogger aus Yoast ziehen kannst, ist gigantisch.

Das Plugin zeigt dir übersichtlich auf jeder Seite und auf jedem Beitrag welche Maßnahmen du unternehmen kannst, um den Eintrag für Suchmaschinen zu optimieren.

Und das ohne Fachchinesisch und mit nützlichen Tipps, die auch Anfänger sofort verstehen.  

Yoast bringt eine umfangreiche SEO-Analyse für deine Blogartikel mit.

Zusätzlich lassen sich direkt in Yoast die META-Daten jeder Seite ändern und optimieren, die selbstverständlich ebenfalls vom Plugin auf SEO-Optimierungspotenzial überprüft.

Mit dem Yoast Plugin kannst du kinderleicht die META-Daten deiner Artikel verändern.

2. Automatische Backups

Das Horrorszenario schlechthin: Du arbeitest Monate, vielleicht sogar Jahre, an deinem Blog und dann passiert es…

 …ein Fehler im System, eine falsche Änderung am Code und deine gesamten Daten sind fehlerhaft oder gar gelöscht.

Neustart!

Um genau diesen GAU zu vermeiden empfehle ich dir, von Anfang an ein Backup-Plugin einzusetzen, das in regelmäßigen Abständen automatische Sicherungen deiner WordPress Installation durchführt (sofern dies nicht bereits durch deinen Hoster gewährleistet wird).

Eine tolle kostenlose Lösung ist das Plugin UpdraftPlus.

WordPress Backups lassen sich mit WP Updraft Plus kinderleicht erstellen.

Mit einer Bewertung 5/5 Sternen bei über 3.000 Rezensenten muss ich über die Qualität dieses Plugins kein Wort mehr verlieren.

 Das Plugin tut genau das, was es soll und führt automatische Backups in Intervallen deiner Wahl durch. Den Speicherort der Backups bestimmst du. Auf Wunsch werden diese beispielsweise an eine Dropbox gesendet und somit komplett autark von WordPress verwaltet.

Die Einstellungen sind simpel. Dadurch lässt sich UpdraftPlus auch von Blog Anfänger einfach perfekt konfigurieren.

Die Einstellungen in UpdraftPlus sind umfagreich aber simpel.

3. Schluss mit unerwünschten Kommentaren – Antispam Bee

Die Kommentarfunktion unter deinen Blogbeiträgen ist eine wunderbare Möglichkeit, um mit deinen Lesern in Kontakt zu treten, wird jedoch auch häufig auch von Spammern missbraucht, um Backlinks zu platzieren.

Diese Kommentare bieten keinen Mehrwert und sind schlichtweg nicht erwünscht.

Abhilfe schafft das Plugin Antispam Bee, das genau diesen Kommentar-Spam unterbindet. Kommentare, die verdächtig nach Spam aussehen, werden erst nach deiner Freigabe veröffentlicht.

Mit Antispam Bee verhinderst du unerwünschte Kommentare.

4. WP Rocket – ein Muss für Blogger

Performance ist ein wichtiges Kriterium für die Qualität einer Website, auf das nicht nur Besucher, sondern auch Suchmaschinen großen Wert legen.

Demensprechend solltest du darauf achten, dass die Ladezeiten deiner Website niedrig sind.

Umgesetzt werden kann dieses Vorhaben problemlos mit dem Premium-Plugin WP Rocket*.

Das Plugin ist mit einem Kostenpunkt von 49$ pro Jahr nicht unbedingt günstig, verspricht jedoch eine deutliche Verbesserung der Ladezeit. Nicht ohne Grund ist es das am besten bewertete Premium Caching-Plugin und bereits auf über 850.000 Websites installiert (Quelle: WP Rocket).

Mit Sicherheit ist WP Rocket nicht eines der ersten Plugins, die du direkt nach deinem Blog Start erwerben musst. Insbesondere dann nicht, wenn du mit möglichst wenig Kapitaleinsatz beginnen möchtest…

…mit wachsender Größe deines Blogs würde ich jedoch definitiv auf dieses Plugin vertrauen.

Ein risikoloser Test ist dank der 14-tägigen Geld-zurück-Garantie problemlos möglich.

👍Tipp: Wer die 49$ pro Jahr nicht bezahlen möchte, kann auch auf die kostenlose Alternative Autoptimize zurückgreifen.

5. EWWW Image Optimizer

Ein weiteres Must-have-Plugin, das viele Blogger unterschätzen ist EWWW Image Optimizer.

EWWW-Image-Optimizer

Das Tool komprimiert die Dateigröße deiner Bilder (auf Wunsch automatisch) was wiederum die Ladezeit deines Blogs erheblich verbessert.

Übrigens: Die Bilder werden via „Massenoptimierung“ per Knopfdruck direkt in WordPress komprimiert.  

Der EWWW Image Optimizer komprimiert Bilder.

EWWW Image Optimizer ist meiner Meinung nach eines der am stärksten unterschätzen WordPress Plugins, das grundsätzlich auf keinem WordPress Blog vermisst werden sollt.

6. Shariff Wrapper – Datenschutz beim Teilen

Spätestens seit Inkrafttreten der DSGVO im Jahr 2018 ist das Thema Datenschutz zu einer festen Größe bei Bloggern geworden.

Beäugt werden besonders „Datenkraken“ wie Facebook oder Google. Dementsprechend sind auch Like- und Teilen-Buttons von Facebook und anderen sozialen Medien immer wieder in der Kritik, da diese häufig im Hintergrund Daten an die jeweilige Plattform senden.

Eine probate Lösung, um genau das zu verhindern, ist das Social-Sharing-Plugin Shariff Wrapper.

DSGVO konforme Teilen-Buttons gibt es mit dem WordPress Plugin Shariff Wrapper.

Das Plugin stellt Teilen-Buttons zur Verfügung, die keine Daten im Hintergrund und ohne Wissen deiner Leser erheben und versenden.

Außerdem wird die 2-Klick-Lösung angeboten: Nutzer müssen das Teilen eines Beitrags zweifach bestätigen, um ungewollte Aktionen zu unterbinden. Somit ist das Shariff Wrapper Plugin zu 100 Prozent DSGVO konform.

7. AAWP – Verdiene Geld mit deinem Blog

Spätestens dann, wenn du Geld mit deinem Blog verdienen möchtest, kommst du um das AAWP Plugin* nicht herum.

Mithilfe dieses Plugins lassen sich Amazon Affiliate Links optisch ansprechend und einfach in deinem Blog integrieren.

Auch hier handelt es sich um ein kostenpflichtiges Premium Plugin, das seinen Preis jedoch definitiv mehr als wert ist! Die Lizenz für eine Domain kostet einmalige 39 Euro – 1 Jahr Updates und Support inklusive.

Ein verschwindend geringer Preis im Verhältnis zu den Verdienstmöglichkeiten, die dieses Plugin schafft.

3. Rechtliche Vorgaben in deinem Blog umsetzen

Wer einen eigenen Blog erstellen möchte, der muss sich zwangsläufig auch mit rechtlichen Vorgaben und geltenden Gesetzen auseinandersetzen. Schließlich trittst du als Blogger in die Öffentlichkeit und verarbeitest unter anderem personenbezogene Daten deiner Nutzer.

Aber keine Angst…

Das Ganze hört sich zunächst schlimmer an, als es tatsächlich ist.

Nirgendwo sonst findet so viel Panikmache statt wie bei diesem Thema – insbesondere seit die DSGVO in Kraft ist.

Um deinen eigene WordPress Blog starten zu können, sind zunächst nur kleine Hürden zu nehmen, die insgesamt nicht mehr als eine halbe Stunde Arbeit mit sich bringen.

Wie du diese Hürden meisterst, erfährst du in diesem eigenständigen und sehr ausführlichen Artikel zum Thema Rechtssicherheit.

4. Die besten kostenlosen Ressourcen für Blogger

Wer einen eigenen Blog erstellen möchte ist wahrscheinlich über jede helfende Hand froh, die bei diesem Vorhaben unterstützt.

Die gute Nachricht: Solche „helfenden Hände“ gibt es zur Genüge – in Form kostenloser Ressourcen für Blogger. Neben wichtigem Fachwissen möchte ich dir an dieser Stelle auch einige andere Seiten und Portale vorstellen, die ich seit vielen Jahren für meine Blogs nutze.

4.1 Kostenlose Bildquellen – Lizenzfreie Bilder für deinen Blog

Ein Blog lebt von hochwertigen und ansprechenden Texten.

Allerdings sollte auch das ein oder andere Bild an der richtigen Stelle nicht fehlen. Ein Bild lockert deine Beiträge auf und schafft Emotionen beim Leser.

Außerdem profitierst du von einer weiteren Besucherquelle: Der Bildersuche auf Google.

Leider ist es jedoch so, dass sich Fotografen gute Bilder auch sehr gut zahlen lassen und diese Ausgaben gerade für Blogging Starter nur schwer zu stemmen sind.

Es gibt aber auch eine gute Nachricht…

Es existiert Webseiten, die kostenlose Bilder und sogar Videos zur Verfügung stellen. Inklusive der Erlaubnis einer privaten und kommerziellen Nutzung.

Die bekanntesten und besten Plattformen sind:

Mit diesen drei Plattformen solltest du für den Anfang perfekt ausgestattet sein.

Ein kleiner Tipp am Rande…

Viele Blogger wissen nicht, dass du auch Bilder von Wikipedia in deinem Blog nutzen darfst, sofern es die Bildlizenz zulässt. Achte hier bei Bilder auf Wikipedia auf den Lizenzhinweis der dir genau erklärt, unter welchen Voraussetzungen (z.B. Nennung des Fotografen) du ein Bild verwenden darfst.

👍Tipp: Spätestens dann, wenn dein Blog eine gewisse Größe erreicht hat und eine breite Leserschaft genießt, solltest du auf professionelle Fotografien zurückgreifen. Ich selbst nutze hier depositephotos.com* und bin seit vielen Jahren von der Plattform begeistert.

4.2 Blogs für Blogger

Blogs für Blogger – nicht nur eine lustige Wortkombination, sondern auch ein Thema, das viele Blog Anfänger nicht auf dem Schirm haben.

Es existieren zahlreiche Blogs, die für dich als Blogging Einsteiger eine unfassbar wertvolle Ansammlung an kostenlosem Wissen zur Verfügung stellen.

Unbedingt zu empfehlen sind hier Neilpatel.com und Backlinko.com.

Insbesondere Backlinko.com kann ich dir nur an Herz legen. Blog-Profi Brian Dean stellt immer wieder Guides zur Verfügung die du 1:1 auf deinen Blog anwenden und deine Besucherzahlen massiv steigern kannst.

Ein Beispiel wäre „21 Ways to promote your Blog in 2019“…

4.3 Keywordrecherche und Ideengenerierung

Ein Thema, das dich am Anfang nicht unbedingt beschäftigen wird, mit zunehmender Dauer deiner „Blogger-Karriere“ jedoch definitiv zum Problem wird: die Ideengenerierung.

Wer einmal 100, 200 oder 300 Blog Artikel geschrieben hat, dem wird es vielleicht schwerfallen, Ideen für neue Beiträge zu finden.

Genau dieses Problem löst ein kostenloses Tool von Neil Patel, den du im Verlauf dieses Guides bereits kennengelernt hast.

Die Rede ist von ubersuggest.com.

Das Tool lässt sich nicht nur zu Keyword-Recherche nutzen…

…sondern stellt auch tolle Content-Ideen zur Verfügung, wenn du nach einem Thema suchst. Und das sogar inkl. Statistiken, die Aufschluss über den Erfolg eines Themas in den sozialen Medien geben.

5 tödliche Fehler von Bloggern, die du unbedingt vermeiden musst…

Zum Abschluss möchte ich dir an dieser Stelle die 5 tödlichsten Blog Fehler mit an die Hand geben, die mir bei meinem Start als Blogger unterlaufen sind (und sicherlich vielen anderen Bloggern auch).

Ich möchte dich davor bewahren, diese Fehler ebenfalls zu begehen, denn sie kosten Zeit, Nerven und unter Umständen sogar Geld…

Blog Fehler 1: Mieser Content

Traurig aber wahr: Obwohl ein Blog zu 99 Prozent aus seinen Texten besteht, legen viele Blogger hier keinen großen Wert auf deren Qualität.

…ich nehme mich selbst hier nicht aus.

Auch ich dachte vor sieben Jahren, als ich meinen ersten Blog gestartet habe (einen Finanzblog, den es heute – leider oder Gott sei Dank? – nicht mehr gibt) ich könne Besucher mit lieblosen und wenig Informativen Texten anziehen und durch Affiliate Marketing Geld verdienen.

Die logische Wahrheit ist: Das funktioniert nicht!

Deine Leser honorieren: 

  • Qualität
  • Mehrwert
  • Authentizität

Mit anderen Eigenschaften kannst du als Blogger keine Erfolge feiern.

Wenn du also nicht bereit bist, hochwertigen Content mit einem Mehrwert für deine Leser zu generieren, dann solltest du dir bereits vor dem Start überlegen, ob ein eigener Blog wirklich das Richtige für dich ist.

Blog Fehler 2: SEO vernachlässigen

Zugegeben: Am Anfang machen sich nur die wenigsten Blogger Gedanken darüber, wie oder woher Besucher für den Blog gewonnen werden können…

Am Anfang bestimmt die Aufregung über das neue Projekt.

Den Blog erstellen und erste Blog Texte schreiben scheint weitaus wichtiger, als Themen wie SEO oder Keywordanalyse.

Aber…

Genau diese Themen sind es, die erfolgreich Blogs von nicht erfolgreichen Blogs unterscheiden.

Wer erfolgreich bloggen und unter Umständen sogar Geld mit seinem Blog verdienen möchte, der sollte von Anfang an seinen Fokus auf dir richtigen Keywords legen.

Schließlich können deine Texte noch so gut sein…

…wenn dein Blog auf Google und Co. nicht gefunden wird, wird diese jedoch niemand zu Gesicht bekommen.

Das Thema Keywordrecherche ist zugegeben nicht unbedingt einfach, allerdings auch keine Raketenwissenschaft, wie es viele Blogger stigmatisieren.

Für den Anfang genügt es schon, das bereits angesprochene Tool ubersuggest.com zu verwenden. Jedes Keyword das du hier eingibst wird auf Konkurrenz und Schwierigkeit überprüft.

Dadurch gewinnst du schnell und einfach einen Überblick darüber, welche Keywords sich für dich lohnen könnten und welche nicht.

Natürlich ist dies nicht genug, um langfristige Erfolge im Bereich der Suchmaschinenoptimierung zu verzeichnen…

…es ist jedoch weitaus mehr, als viele Tausend Blog Anfänger tun.

In Kombination mit dem Yoast SEO Plugin, das ich dir bereits vorgestellt habe ist ubersuggest.com eine tolle Lösung für den Start!

Blog Fehler 3: Keine Interaktion mit Besuchern

Dein Blog ist nicht ohne Grund mit einer Kommentarfunktion ausgestattet.

Durch dies Funktion interagieren deine Nutzer mit dir als Blogger, was zunächst ein hervorragendes Zeichen ist.

Nun ist es jedoch häufig so, dass dieser Kommentarfunktion leider keinerlei Beachtung geschenkt wird.

Dabei ist der Nutzen den du hieraus ziehen kannst, gigantisch!

Schaut man sich die Kommentare nämlich einmal genauer an wird man feststellen, dass in der Regel Fragen zum Thema eines Artikels gestellt werden, welche der Artikel offensichtlich nicht beantwortet hat.

Diese Fragen kannst du dir auf zwei Arten zunutze machen: 

  1. Du gibst eine direkte und qualifizierte Antwort. Dies stärkt deinen Expertenstatus zu einem Thema und zeigt außerdem, dass dir deine Leser wichtig sind.
  2. Du aktualisierst deinen Beitrag im Hinblick auf die Frage und lieferst hier direkt die Antwort. Erfolgt eine solche Aktualisierung regelmäßig, wird dein Beitrag von Mal zu Mal umfassender und besser.

Blog Fehler 4: Zu viel „Bling Bling“

Gerade Blog Anfänger machen immer wieder den Fehler, zu viele Werbebanner, Pop Ups oder Ähnliches einzubauen.

Versteh mich nicht falsch…

Es ist nicht schlechtes daran, als Blogger Geld verdienen zu wollen.

Allerdings sollte der Fokus auf dem Bloggen als solches liegen und genau das solltest du auch deinen Lesern vermitteln.

Werbeanzeigen oder Affiliate-Links an der richtigen Stelle sind deutlich mehr wert als ein blinkende Werbebanner und nervige Pop Ups.

Blog Fehler 5: Kein Marketing

Mit dem Schreiben und Veröffentlichen eines Blog Artikels ist deine Arbeit noch längst nicht getan, sondern beginnt an dieser Stelle erst so richtig!

Du hast einen tollen Beitrag verfasst und möchtest logischerweise, dass dieser gelesen wird…

…sorge also dafür, dass dieser potenzielle Leser auch erreicht.

Vermarkte deinen Artikel!

Hierfür kannst du unterschiedliche Kanäle nutzen, wobei es am Anfang mit Sicherheit am sinnvollsten sein wird, dich auf soziale Medien zu fokussieren.

Eine eigene Facebook Fanpage, ein Instagram-Account und ein Pinterest-Profil (die am häufigsten unterschätzte Plattform für Blogger) sind ein Muss für dich als Blogger.

⚠️ Hinweis: In diesem Beitrag befinden sich Affiliate Links. Diese sind mit einem * gekennzeichnet. Solltest du das empfohlene Produkt über diesen Link kaufen, erhalte ich eine Provision. Für dich ändert sich jedoch nichts. Das Produkt wird also nicht teurer.

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